Allgemeines
Anforderungen
an ein Rettungshundshundeteam
Hund
Wesenssicherheit – der Hund hat sich ruhig, aufmerksam und sicher zu verhalten
Mittlere Temperamentlage bei hoher Reizschwelle
Geräuschunempfindlichkeit
Bei guter Bindung – Selbstständigkeit
Ausdauer – physisch und psychisch – Belastungen
Unerwünscht:
Wesensschwäche
Empfindlichkeit gegenüber Umwelteinflüssen
Niedrige Reizschwelle
Geringe Bindung
Unselbstständigkeit

Hundeführer
Teamgeist
physische und psychische Belastbarkeit
Ruhe und Sicherheit auch in Stresssituationen - gibt dem Hund Sicherheit
Feingefühl im Umgang mit dem Partner Hund, aber auch mit Menschen
(insbes. Kameraden aber auch Angehörige und Mitglieder der Suchmannschaft)
Das 1. Ziel muß die Erreichung der Einsatzfähigkeit sein.
Kenntnisse des Hundeführers
Richtiges Verhalten im Einsatz (Disziplin)
Einsatztaktik
Erste Hilfe (Mensch und Hund)
Grundkenntnisse im Funkverkehr
Kartenkunde
Richtiges Verhalten in der Natur – Selbstschutz
Kenntnisse über das mögliche Verhalten von vermissten Personen
Charakter
Die Hunde, die mit
ihren Hundeführern zu einem Rettungsteam ausgebildet werden, benötigen vor allem
eine gute Auffassungsgabe und Vertrauen zu ihrem Hundeführer. Verträglichkeit
bei der Arbeit mit mehreren Hunden verschiedenen Geschlechtes und
Gleichgültigkeit in Menschengruppen muß für den Rettungshund selbstverständlich
sein. Ablenkung und Lärm dürfen den Hund bei seiner Arbeit nicht stören.
Da sich die Hunde bei Flächeneinsätzen frei im Gelände bewegen, ist es notwendig, dass sie sich gegenseitig respektieren. Außerdem müssen sich die Hunde neutral gegenüber anderen Tieren verhalten und dürfen keinesfalls jagen.
Hundesport hilft
Da der Ernstfall
relativ selten eintritt, ist Hundesport für Hund und Hundeführer ein gutes
Training um die nervlichen Belastungen, die bei einem Einsatz vorhanden sind,
wenigsten ansatzweise zu trainieren.
Außerdem haben wir durch den Hundesport bei Prüfungen eine Standortbesimmung unserer Ausbildung.
